Volkswagen mit guter Halbjahresbilanz

Der Volkswagen-Konzern startet trotz Diskussionen um Dieselfahrverbote mit einem ordentlichen weltweiten Verkaufsplus ins zweite Halbjahr. Auf dem Heimatmarkt Deutschland allerdings muss VW einen Dämpfer hinnehmen.
Der Gesamtkonzern mit seinen 12 Marken lieferte hier im Juli 5,9 Prozent weniger Fahrzeuge aus als vor einem Jahr.
Die Kernmarke VW Pkw wurde sogar 14,2 Prozent weniger Autos los.
Das hat Volkswagen heute in Wolfsburg mitgeteilt.
Der Autobauer macht dafür vor allem längere Leasinglaufzeiten für Mitarbeiterautos und Dienstwagen sowie den Modellwechsel beim Polo verantwortlich.
Weltweit steigerte der Konzern die Auslieferungen an Kunden im Juli um 4,3 Prozent auf 820 900 Fahrzeuge, im bisherigen Jahresverlauf bauen die Wolfsburger das Plus damit auf 1,3 Prozent aus. Fast 6 Millionen Fahrzeuge sind es damit nach sieben Monaten. Auch die Kernmarke VW Pkw konnte weltweit gesehen zulegen. 467 000 ausgelieferte Autos bedeuteten ein Plus von 4 Prozent.

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