„Der Schoduvel kommt mit voller Macht, die Sicherheit hält alles sacht“ – unter diesem Motto startet am 15. Februar der 48. Schoduvel durch die Braunschweiger Innenstadt. Das Komitee Braunschweiger Karnvela erwarten wieder – je nach Wetterlage – rund 180.000 bis 250.000 Zuschauer. Fünf Stunden lang wird sich der ca. fünf Kilometer lange Zug mit rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und rund 130 Prunk- und Motivwagen durch die Straßen schlängeln. Mit dabei sind auch 24 Musikzüge mit knapp 800 Spielleuten, die teilweise von weit her anreisen, zum Beispiel aus Elsfleth, Nienhagen, Stralsund und Lübeck.
Zugstrecke
Start und Ziel ist auch in diesem Jahr wieder die Volkswagen Halle Braunschweig. Der Zug soll sich um 12:40 Uhr in Bewegung setzen und führt über die Theodor-Heuss-Straße – Europaplatz – Gieseler – Güldenstraße – Sonnenstraße – An der Martinikirche – Altstadtmarkt – Gördelingerstraße – Lange Straße – Küchenstraße – Hagenbrücke – Hagenmarkt – Bohlweg – Waisenhausdamm – Friedrich-Wilhelm-Straße – Friedrich-Wilhelm-Platz – Kalenwall – Europaplatz – Theodor-Heuss-Straße
Straßensperrungen
Zum Schoduvel wird die Innenstadt überwiegend für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Ab 10 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr sind Fahrten in den oder aus dem von der Route umschlossenen Bereich nicht möglich, wie die Stadt Braunschweig mitteilt. Einzelne Sperrungen werden jedoch bereits aufgehoben, nachdem der Zug die Straße passiert hat. Wer am 15. Februar aus diesem Bereich raus muss, sollte sein Auto rechtzeitig außerhalb abstellen. Für Notfälle, aber nicht für den normalen Verkehr werden an Dankwardstraße/Steinweg, Meinhardshof und Münzstraße überwachte Querungsmöglichkeiten eingerichtet. Außerdem werden auf dem Ring werden Hinweistafeln aufgestellt, die eine Umfahrung der gesperrten Innenstadt über den Ring empfehlen.
Die Stadtverwaltung empfiehlt den Besucherinnen und Besuchern des Schoduvels, für die Anreise möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Die Sperrungen im Einzeln
Wie die Stadt mitteilt, erfolgen am 15. Februar ab 10 Uhr in Abstimmung mit der Polizei aus Sicherheitsgründen folgende verkehrslenkende Maßnahmen:
Von Norden, über Mühlenpfordt- und Wendenstraße kommend, wird die Zufahrt für den Kraftfahrzeugverkehr in die Innenstadt ab der Einmündung Kaiserstraße gesperrt. Der Kraftfahrzeugverkehr wird über Kaiserstraße, Wollmarkt und Neuer Weg zum Radeklint abgeleitet; dort ist nur das Rechtsabbiegen auf die Celler Straße in Richtung Westen möglich.
Von Osten, über Fallersleber Straße kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Wilhelmstraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Wilhelmstraße in Richtung Norden abgeleitet. Die Theodor-Heuss-Straße wird ab ca. 7 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr von Süden, über die Anschlussstelle Gartenstadt kommend, wird über die Frankfurter Straße geleitet.
Von Westen, über die Celler Straße kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Petritorwall gesperrt. Der Verkehr wird über Petritorwall und Hohetorwall in Fahrtrichtung Süden abgeleitet. Am südlichen Ende des Hohetorwall ist nur das Rechtsabbiegen auf die Straße Am Hohen Tore/Madamenweg in Fahrtrichtung Westen möglich. Von Westen, über Madamenweg und Am Hohen Tore kommend, wird die Zufahrt in die Innenstadt ab der Einmündung Wilhelmitorwall gesperrt. Der Verkehr wird über den Wilhelmitorwall in Fahrtrichtung Süden abgeleitet.
Zur beschriebenen Ableitung des Kraftfahrzeugverkehrs ist es erforderlich, die Straßen Kaiserstraße, Wollmarkt, Petritorwall, Hohetorwall, Wilhelmitorwall und Am Alten Bahnhof am Tag des „Schoduvel“ als so genannte „unechte“ Einbahnstraßen zu führen. Diese Art der Verkehrsführung wurde auch in den vergangenen Jahren angewendet. Sie bedeutet: Die Einfahrt in diese Straßen beziehungsweise in einzelne Abschnitte zwischen Kreuzungen wird aus der einen Richtung durch die Beschilderung „Einfahrt verboten“ (weißer Balken auf rotem Grund) unterbunden. Aus der anderen Richtung gibt es aber kein blaues Einbahnstraßenschild. So wird der Begegnungsverkehr reduziert, innerhalb der entsprechenden Straßenabschnitte können die Autofahrer aber – wichtig für die Anlieger – in beide Richtungen fahren, deshalb muss dort mit Begegnungsverkehr gerechnet werden.
Der Meinhardshof wird als zusätzliche Aufstellfläche für die Rettungsfahrzeuge des Sanitätsdienstes benötigt. Aus diesem Grund werden in den dort befindlichen Parkbuchten Haltverbote aufgestellt. In Notfällen werden aus der Innenstadt ausfahrende Fahrzeuge über den westlichen Teil des Meinhardshof in Richtung Lange Straße geführt.
Darüber hinaus ist generell im Bereich der Umzugsstrecke, der umliegenden Straßen sowie der Umleitungsstrecken mit Haltverboten zu rechnen. Außerdem werden Haltverbote im Stadtgebiet eingerichtet, um Ersatzhaltestellen für den ÖPNV zu schaffen. Am Samstag, 14. Februar, stehen auf dem Platz an der Martinikirche nur eingeschränkt Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Parkhäuser
Parkhäuser stehen am Karnevalzugs-Tag nur eingeschränkt zur Verfügung. Das Parkhaus Lange Straße Süd ist generell sonntags geschlossen. Das Parkhaus Schloss öffnet ebenfalls nicht. Die Parkhäuser Wallstraße, Eiermarkt und Schützenstraße sind bis etwa 9 Uhr mit dem Auto erreichbar, können aber erst nach Aufhebung der Sperrungen gegen 18 Uhr wieder verlassen werden. Das Parkhaus Packhof ist bis ca. 9 Uhr erreichbar, kann aber erst ab ca. 22 Uhr wieder verlassen werden. Das Parkhaus Wilhelmstraße kann über den Steinweg angefahren werden. Mit Ausnahme des Messegeländes stehen am Stadtrand Park&Ride-Stellplätze zur Verfügung (Übersicht unter www.braunschweig.de/parken).
Konvois der Karnevalswagen zum Startplatz
Die Karnevalswagen werden zunächst von ihrem Unterstand in Kralenriede zur Forststraße, und der Hermann-Schlichting-Straße gefahren, um dort zu je einem Konvoi formiert zu werden. Dazu wird die Forststraße zwischen Steinriedendamm und Hermann-Blenk-Straße, der Steinriedendamm zwischen Forststraße und Boeselagerstraße sowie die Boeselagerstraße von 5.30 Uhr bis zur Abfahrt der Konvois um etwa 11 Uhr in beide Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Damit sich die Karnevalswagen formieren können, gelten in den Straßen Steinriedendamm (östlich der Forststraße), Boeselagerstraße, In der Husarenkaserne und In den Waashainen ab 5.30 Uhr Haltverbote.
Der Konvoi teilt sich in zwei Teile auf und fährt unter Polizeibegleitung auf folgender Strecke zur Theodor-Heuss-Straße: Konvoi 1 Forststraße – Altmarkstraße – sowie Konvoi 2 Hermann-Schlichting-Straße – Waggumer Straße – Altmarkstraße – dann werden die beiden Teile zusammengeführt und fahren als ein Konvoi über die Gifhorner Straße – Hamburger Straße – Rebenring – Hagenring – Altewiekring – St. Leonhard – Willy-Brandt-Platz – Berliner Platz – Heinrich-Büssing-Ring – Wolfenbütteler Straße – Eisenbütteler Straße – Theodor-Heuss-Straße.
An den Bahnübergängen Forststraße sowie Waggumer Straße kann es bei geschlossenen Schranken für die Konvois oder einen Teil davon zu Wartezeiten kommen. Damit sich die Fahrzeuggespanne nach dem Passieren der Bahnübergänge wieder zur gemeinsamen Weiterfahrt sammeln können, kann es zu zeitweisen Sperrungen der Altmarkstraße durch die Polizei kommen.
Die Rückfahrt des Konvois erfolgt ab etwa 14.30 Uhr ab Messegelände über Eisenbütteler Straße – Wolfenbütteler Straße (entgegen der Fahrtrichtung auf der stadtauswärts führenden Fahrspur, vorübergehende Sperrung bis zur Kreuzung Heinrich-Büssing-Ring durch die Polizei) – Heinrich-Büssing-Ring – Berliner Platz – Willy-Brandt-Platz – St. Leonhard – Altewiekring – Hagenring – Rebenring – Hamburger Straße (ab Kreuzung Siegfriedstraße aufgrund einer Baustelle entgegen der Fahrtrichtung auf der stadteinwärts führenden Fahrspur bis zur Kreuzung Schwarzer Berg, eine vorübergehende Sperrung bis zur Kreuzung Schwarzer Berg erfolgt durch die Polizei) – zurück auf die stadtauswärts führende Fahrspur der Hamburger Straße – Gifhorner Straße – Altmarkstraße – Forststraße – In den Waashainen – In der Husarenkaserne.
Karte mit Zugstrecke und Sperrungen zum Schoduvel am 15. Februar 2026 (Copyright: Stadt Braunschweig)
https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=313937
Baustelle Hagenmarkt
Das Vorbeifahren am Hagenmarkt wird in diesem Jahr besonders herausfordernd, so das Komitee. Aufgrund der Baustelle in diesem Bereich wird der Karnevalzug ab Querung Lange Straße/Meinhardshof auf die Gegenfahrbahn geleitet, wo er bis nach der Kurve Hagenmarkt weitergeht. In Höhe der Katharinen Kirche wechselt der Zug wieder zurück auf die stadteinwärts führende Fahrbahn. Die Baustelle sorgt dafür, dass dort kein Platz für Zuschauer ist. In diesem Bereich dürfen – laut Veranstalter – auch keine Süßigkeiten geworfen werden.
Die Stadtbahnen und Schienenersatzverkehre fahren von ca. 11 Uhr und bis ca. 19 Uhr wie folgt:
Der letzte Anschluss der Stadtbahnlinien am „Rathaus“ ist um ca. 11.30 Uhr, ehe der Betrieb in der Innenstadt aufgrund des Umzugs teilweise eingestellt werden muss. Gleichzeitig beginnen daher die Schienenersatzverkehre der Linien 1E, 2E und 3E.
Die Linie 2 verkehrt vom Heidberg über den „Hauptbahnhof“ zum „John-F.-Kennedy-Platz“ und dann weiter als 3 oder 5 Richtung Weststadt / Broitzem. Auch die Linien 3 und 5 aus der Weststadt und Broitzem enden mit Zwischenhalten u. a. am „Europaplatz“ und am „Friedrich-Wilhelm-Platz“ am „John-F.-Kennedy-Platz“ und fahren dann als Linie 2 über den Hbf weiter zum Heidberg. Am John-F.-Kennedy-Platzkönnen Fahrgäste, die in die Innenstadt wollen, aussteigen. Richtung Siegfriedviertel und Volkmarode können die jeweiligen Schienenersatzverkehre 2E und 3E genutzt werden, die zwischen der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße und der jeweiligen Endhaltestelle verkehren.
Die Linie 1 wird komplett durch die SEV-Busse der Linie 1E ersetzt, die zwischen der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße und Wenden beziehungsweise Stöckheim fahren.
Die Linie 4 fährt am Sonntag regulär nicht, Fahrgäste können die Busse der Linie 412 zur Anfahrt in die Innenstadt bzw. zur Abreise nutzen.
Nach Ende des Umzugs setzt die BSVG von 15 bis 17:30 Uhr außerdem einen Pendelverkehr ein, der als Linie E John-F.-Kennedy-Platz über „Hauptbahnhof“ und „Leisewitzstraße“ zurück zum „John-F.-Kennedy-Platz“ verkehrt.
Umleitungen der Buslinien im Überblick: Ab Betriebsbeginn ganztägig weitläufige Umleitungen im Innenstadtgebiet
Die Buslinien 411, 413, 416, 418, 422, 450, 480 und die KVM-Linie 560 müssen weitläufig umgeleitet werden.
Das bedeutet:
In Richtung Rathaus werden die Buslinien ganztägig über den Ring mit Halten am „Amalienplatz“, „Hamburger Straße“ und „Rathaus“ (Ersatzhaltestelle in der Schöppenstedter Straße) umgeleitet. Die Haltestellen „Güldenstraße“, „Altstadtmarkt“, „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Friedrich-Wilhelm-Straße“ und „Münzstraße“ entfallen. Abhängig von der jeweiligen Linie entfallen weitere Halte zwischen dem Ring und „Güldenstraße“.
Vom Rathaus kommend, wird die Umleitung über den Ring zwischen ca. 11 Uhr und 19 Uhr notwendig. Die Busse fahren dann ab „Rathaus“ (Ersatzhaltestelle Wilhelmstraße) über „Kaiserstraße“, „Hamburger Straße“ und „Amalienplatz“ und dann abhängig vom jeweiligen Linienweg weiter. Die Haltestellen „Packhof“, „Hintern Brüdern“, „Altstadtmarkt“, „Güldenstraße“ entfallen. Abhängig von der jeweiligen Linie entfallen weitere Halte zwischen „Güldenstraße“ und dem Ring.
Aufgrund der Umleitungen werden an der Haltestelle „Rathaus“ ganztägig die Ersatzhaltestellen in der Wilhelmstraße, der Schöppenstedter Straße und der Neuen Güldenklinke genutzt, um einen Übergang zwischen den Buslinien zu ermöglichen. Für die Abfahrten werden die Bussteige wie folgt genutzt:
Bussteig A (Wilhelmstraße, nördlicher Teil): 1E (Wenden), 2E, 3E
Bussteig B (Wilhelmstraße, südlicher Teil): Buslinien in Richtung Amalienplatz/westl. Ringgebiet und darüber hinaus
Bussteig C (Schöppenstedter Straße): Buslinien in Richtung Staatstheater/östl. Ringgebiet und darüber hinaus
Bussteig D (Neue Güldenklinke): Linien 1E (Stöckheim), 412 und 420
So fahren die Buslinien zum Schoduvel im Detail:
Linie 411
Die Linie fährt von Lamme in Richtung Mascherode ganztägig über „Amalienplatz“, „Hamburger Straße“, „Theaterwall“ und Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße; von Mascherode in Richtung Lamme von 11 Uhr bis 19 Uhr an der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße weiter über „Kaiserstraße“, „Hamburger Straße“ und „Amalienplatz“ nach Lamme.
Linie 412
Ganztägig Richtung Lindenbergsiedlung: Abfahrt ab der Ersatzhaltestelle Rathaus in der Straße Neue Güldenklinke
Linie 413
Ganztägig Richtung Querum/Bevenrode über „Helenenstraße“, „Amalienplatz“, „Hamburger Straße“ und „Theaterwall“ zur Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße.
Von 8 bis 10 Uhr ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße in Richtung Leiferde über „Europaplatz“, „Luisenstraße“, und „Fabrikstraße“.
Von 11 bis 19 Uhr ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße in Richtung Leiferde über „Kaiserstraße“, „Hamburger Straße“, „Amalienplatz“ und „Helenenstraße“.
Linie 414: einzelne Verstärkerfahrten
Linie 416
Von Völkenrode nach Kralenriede: ganztägig über „Hamburger Straße“; und „Theaterwall“ zur Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße.
Von Kralenriede nach Völkenrode: von ca. 11 bis 19 Uhr ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße über „Kaiserstraße“ und „Hamburger Straße“ nach Völkenrode
Linie 417
Von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr werden Fahrten von und zur SEV-Linie 3E durchgebunden.
Linie 418
Von Raffteich/Westpark Richtung Rathaus: ganztägig über „Amalienplatz“, „Hamburger Straße“ und „Theaterwall“ zur Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße.
Rathaus Richtung Raffteich ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße: von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr über „Kaiserstraße“, „Hamburger Straße“ und „Amalienplatz“.
Linie 420
Rathaus Richtung Wolfenbüttel: von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr über „Staatstheater“ und „Jasperallee“ zum „Hauptbahnhof“ und von dort direkt von und nach Wolfenbüttel, Abfahrt ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Neue Güldenklinke.
In Richtung Rathaus verkehrt die Linie 420 ab „Hauptbahnhof“ über „St. Leonhard“ und „Jasperallee“ zum Rathaus.
Die Linie 420 fährt zwischen ca. 10:30 Uhr und 19 Uhr nicht über Stöckheim. Stattdessen fährt der Schienenersatzverkehr 1E.
Linie 422
Von Lehndorf zum Rathaus: ganztägig über „Amalienplatz“, „Hamburger Straße“, und „Theaterwall“ zur Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße
Vom Rathaus nach Lehndorf ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße: von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr über „Kaiserstraße“, „Hamburger Straße“ und „Amalienplatz
Linie 423
Rathaus Richtung Osten: ganztägig ab Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße.
Richtung Rathaus: von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr Ankunft an der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße.
Linie 424: teilweise ab Bevenrode nach Essenrode verlängert, ersetzt das ALT in beiden Richtungen
Linie 426: von ca. 8 Uhr bis 19 Uhr zwischen „Hauptbahnhof“ und „Fabrikstraße“ ohne Halt in beiden Richtungen
Linie 427: Von ca. 11 bis 19 Uhr werden Fahrten von und zur SEV-Linie 3E durchgebunden. Es werden Verstärkerfahrten eingesetzt.
Linie 430: Es werden einzelne Verstärkerfahrten eingesetzt.
Linie 445: Es werden einzelne Verstärkerfahrten eingesetzt.
Linien 450, 480, 560 (KVM):
Richtung Rathaus: ganztägig über „Hamburger Straße“ und „Theaterwall“ zur Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Schöppenstedter Straße
Richtung stadtauswärts ab der Ersatzhaltestelle „Rathaus“ in der Wilhelmstraße: von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr über „Kaiserstraße“ und „Hamburger Straße“
Es werden einzelne Verstärkerfahrten eingesetzt.
Linie 465: ganztägig Solobusse für erhöhte Kapazität.
Kontakt zur BSVG während des Schoduvels
Aktuelle Auskünfte gibt es am Sonntag von 10 bis 18 Uhr bei der Service-Hotline der BSVG unter 0531 28639 555. Der Sonderfahrplan ist bereits in die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) eingepflegt, sodass Fahrten beispielsweise mit der App MEINE BSVG vorgeplant werden können. Aufgrund der umfangreichen Umleitungen empfiehlt die BSVG, sich über mittels der EFA über An- und Abreiseoptionen zu informieren.
Das Sympathieband des Karnevalsumzugs gilt am Sonntag, 15. Februar, als Fahrschein im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig. Es gelten die Beförderungsbedingungen des VRB.
20 bis 25 Tonnen Süßigkeiten werden geworfen
Voraussichtlich werden – laut Komitee – in diesem Jahr 20 bis 25 Tonnen Süßigkeiten, Stofftiere, Bälle und anderes Kinderspielzeug geworfen. Im Vergleich zu den Vorjahren sind das deutlich weniger Süßigkeiten, denn die Preise im Vergleich zu 2020 haben sich mehr als verdoppelt, weshalb eine Reduzierung der Menge zwangsläufig sei, so die Veranstalter.
Glasbehältnisse an den Bohlweg-Kolonnaden verboten
Die Stadt Braunschweig erlässt zum Schoduvel – wie in den Vorjahren – per Allgemeinverfügung ein Glasbehältnisverbot für den Bereich der Bohlweg-Kolonnaden. Das Verbot gilt an diesem Tag von 12 bis 20 Uhr und umfasst die westliche Seite des Bohlwegs zwischen Dankwardstraße und Langer Hof.
Die Erfahrung habe gezeigt, dass leere Flaschen häufig nicht ordnungsgemäß entsorgt werden. Im Bereich der Bohlweg-Kolonnaden sei aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der hohen Personendichte die Verletzungsgefahr durch herumliegende Glasbehältnisse und Glasscherben im Vergleich zum übrigen Streckenverlauf besonders hoch, so die Stadt. Behältnisse aus anderen Materialien sind erlaubt. Personen, die das Glasbehältnisverbot missachten, müssen damit rechnen, dass die Behältnisse von Ordnungskräften beschlagnahmt werden.
Teilnehmer- und Zuschauerwettbewerbe
Seit vielen Jahren werden die besten Fußgruppen, Motivwagen oder Musikzüge mit Preisen ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr sollen wieder karnevalistisch aktive Zuschauergruppen ab fünf Personen ausgezeichnet werden. Prämiert werden die fünf originellsten Gruppen durch eine Jury, die auf einem der Motivwagen mitfährt, nach den Kriterien der Kostümierung, karnevalistischen Stimmung und Darstellung eines Themas. Das Komitee Braunschweiger Karneval lädt alle Interessierten ein, sich bis zum 11. Februar, 12 Uhr bei Katrin Meyer, Telefon 05336 3099995, E-Mail: katrin.meyer@pc-bs.de anzumelden. Benötigt werden: Ansprechpartner mit Adresse, Standort, Anzahl der Mitglieder (mindestens fünf), Thema der Darstellung und Handynummer. Unmittelbar vor Beginn des Zuges erhält jede Gruppe ein Schild mit dem Karnevalslöwen als Erkennungszeichen.
Sympathiearmbänder
Auch in diesem Jahr werden wieder Sympathiearmbänder zur Finanzierung des Zuges verkauft. Mit diesem Band können Besucher am 15. Februar ganztägig im gesamten Geltungsbereich des Verbundtarifs Region Braunschweig (Tarifzone 10 bis 90) kostenlos mit Bus, Tram und Bahn zum Karnevalszug an- und abreisen. Zusätzlich haben die Besucher freien Eintritt zur Zugparty in der Volkswagen Halle Braunschweig. Das Sympathiearmband kostet 8 Euro und kann u.a. im Eintracht-Fanshop an der Hamburger Straße, in der Touristinfo Braunschweig, in zahlreichen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Region Braunschweig und über den Online-Shop des Komitees gekauft werden.
Zugparty
Gemeinsam mit dem Komitee Braunschweiger Karneval veranstaltet die Volkswagen Halle ab 15:30 Uhr bis ca. 22 Uhr auch in diesem Jahr eine Zugparty.
Konfetti, Sprayluftschlangen, Glasbehältnisverbot und Sicherheit
Aus Sicherheits- und Sauberkeitsgründen sind Konfetti und Sprayluftschlangen grundsätzlich verboten. Auch Pyrotechnik darf nicht verwendet werden. Das Komitee Braunschweiger Karneval weist außerdem darauf hin, dass keine täuschend echt aussehende Waffenattrappen für die Kostümierung verwendet werden sollen. Die Polizei habe auch in den vergangenen Jahren diese aus dem Verkehr gezogen.
Außerdem gibt es am 15. Februar auf den Bohlweg-Kolonaden am neuen Rathaus ein Glasbehältnisverbot. Gläser und Flaschen aus Glas außerhalb von geschlossenen Räumen sind verboten. Eine ausführliche Info soll folgen.
Radengel
Für den großen Karnevalszug werden noch Radengel gesucht, die die Prunk- und Motivwagen in entsprechender karnevalistischer Verkleidung begleiten und darauf achten, dass keine Besucher des Zuges unter die Räder geraten. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung bezahlt. Interessierte sollten mindestens 18 Jahre alt sein und können sich bei dem Radengelbeauftragten des Komitees, Thomas Wiennecke, ab sofort unter der 0151 52564584 oder per Mail an radengel3@braunschweiger-karneval.de melden. Die Einteilung der Wagenplätze für angemeldete Radengel findet am 09. Februar in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:15 Uhr im Hotel Heyer in Braunschweig im Prinzenstübchen statt.
Braunschweiger Straßenkarneval
Bevor Norddeutschlands größter Karnevalszug durch Braunschweig zieht, startet bereits am 12. Februar in Braunschweig der Straßenkarneval. Die Braunschweiger Kneipen-Karneval-Runde mit Prinz Andres II., mit Till Eulenspiegel und Bauer beginnt im Lindi am Bohlweg um ca. 18 Uhr. Eine derartige Tour mit dem Dreigestirn sei im Rheinland Tradition und sollte auch in Braunschweig Freunde finden, so das Komitee.
Am 13. Februar steigt im Minem Club in Braunschweig die Karneval-Total-Party der Braunschweiger Freibeuter. Karten gibt es unter braunschweiger-freibeuter.de
Mehr Infos zum 48. Schoduvel gibt es auf der Seite des Komitee Braunschweiger Karnevals
