Asse-Rückholung verschiebt sich

Eigentlich sollten die Atommüll-Fässer aus der maroden Schachtanlage Asse im Kreis Wolfenbüttel ab 2033 zurückgeholt werden – doch der Termin wird sich nach hinten verschieben. Der gesetzliche Auftrag für die Rückholung liegt bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung, in das Salzbergwerk dringt seit Jahren Wasser ein. Dazu sagt BGE-Geschäftsführerin Iris Graffunder gegenüber Radio38:

Anhand des neuen Zeitplans müssen auch die Kosten werden neu bewertet werden, so Graffunder weiter. In der Asse wurden in den 60er und 70er Jahren rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen eingelagert.