Volkswagen muss sparen – am Montag (13. Juli) hat Konzernchef Oliver Blume erstmals Stellung bezogen. Er malte ein düsteres Bild für die Zukunft, heißt es vom Konzernbetriebsrat. Nun stehen Termine zur Betriebsversammlung an.
Dort soll über den Zukunftsplan gesprochen werden, über den die Medien seit einiger Zeit spekulieren. Man will Klartext mit den Mitarbeitern sprechen, so wird es angekündigt. Nach einem Interview Blumes am Montag ist klar, dass der Vorstand davon ausgeht, die Werke in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm im nächsten Jahrzehent nicht mehr halten zu können. Und es geht um den möglichen Abbau von 50.000 weiteren Stellen zusätzlich zu den bisher geplanten – mit Tarifänderungen könnten es weniger werden.
Die Betriebsversammlungen in den Werken starten am 25. August in Wolfsburg und Braunschweig, bis zum 31. August sollen alle Standorte abgearbeitet sein.
