Nach mehreren Jahrzehnten hat sich die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) erstmalig wieder ein Bild von den mittelradioaktiven Abfällen in der Asse gemacht.
Durch ein vorhandenes Bohrloch wurde eine Kamera in die Kammer hinabgelassen. Die Fässer dort wurden vor über 50 Jahren eingelagert. Die ersten Bildaufnahmen würden zeigen, dass Teile der Firste aus über zehn Metern Höhe auf die Fässer gestürzt seien, erklärt Iris Graffunder, die Vorsitzende der Geschäftsführung der BGE. Trotzdem würden die Fässer noch überwiegend gut und intakt aussehen. Dosisleistungsmessungen zeigten außerdem, dass die Strahlung im Vergleich zu Werten von 1996 abnahm.
Zudem hat die BGE einen 3D-Scan in der Kammer durchgeführt. Die Aufnahmen sollen dabei helfen, die Rückholung der radioaktiven Abfälle besser planen zu können.
