Boxclub Gifhorn erhält Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“


Mitglieder des Boxclubs Gifhorn, in der Mitte Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich, rechts daneben Andreas Strom, 1. Vorsitzender des Boxclubs Foto: Redaktion

Mehr als 12.000 Euro Fördermittel bekommt der Boxclub Gifhorn. Der Landessportbund Niedersachsen hat dem Verein eine Stützpunktförderung in Höhe von 12.379 Euro bewilligt, die aus Mitteln des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge kommt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Gifhorn.

Damit sollen verschiedene Maßnahmen des sportlichen Integrationsprojekts des Vereins ermöglicht werden. Welche das sind, hat uns Andreas Strom, 1. Vorsitzende des Boxclubs, erklärt:

Der Ton zusammengefasst:
Als erstes soll eine Sportlotsen-Stelle gefördert werden. Diese Person soll vor Ort im Boxclub sein und Kinder aus anderen Ländern sowie schwierigen Verhältnissen in das soziale Leben einbinden. Der Sportlotse soll am Training teilnehmen und übersetzten, wenn sprachliche Verständigung schwierig ist, unterstütze aber auch bei verschiedenen Anträgen, zum Beispiel beim Arbeits- oder Sozialamt. Darüber hinaus möchte der Sportclub regelmäßig verschiedene Sportprogramme für Nicht-Mitglieder anbieten. Eine dritte Maßnahme, die bereits gestartet ist, ist Zumba-Tanzen. Jeden Samstag können sowohl Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder in den Boxclub kommen. Durch die Fördermittel wird der entsprechende Trainer finanziert. 

Auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich freut sich über die Förderung:

Der Ton zusammengefasst:
Der Boxclub habe das Geld und die Förderung für Integrationsarbeit bekommen. Nerlich denke dabei gerne immer an Nelson Mandela, dieser habe gesagt „Sport hat die Kraft die Welt zu verändern.“  Wenn man das auf die Stadt Gifhorn runterbreche: Sport hat auch die Kraft, das Stadtleben und die Gemeinschaft zu verändern und gute Integrationsarbeit zu leisten. Der Boxclub steht für Nerlich für gute Integrationsarbeit – nicht erst jetzt, sondern auch in den vergangenen Jahren. Daher freue er sich, dass mit der Förderung ein breiteres Programm mit einer größeren Zielgruppe auf den Weg gebracht werden kann.