Das Land Niedersachsen erweitert die Maßnahmen im Katastrophenschutz

Niedersachsen stärkt den Katastrophenschutz – dafür hat das Land die ersten 30 mobilen Tankanlagen an die Kommunen übergeben. Die technische Einweisung an den Anhängern erfolgte am Dienstag beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle-Scheuen, teilte das Innenministerium mit. Die Anlagen sollen in Krisenlagen dafür sorgen, dass die Kraftstoffversorgung sichergestellt ist – es passen 980 Liter Dieselkraftstoff und 170 Liter AdBlue in einen Tank. Das reicht aus, um etwa Stromaggregate, Pumpen oder Heizgeräte direkt an den Einsatzorten zu betreiben. Die Katastrophenschutzbehörden der Städte Salzgitter und Braunschweig, sowie der Landkreise Helmstedt, Hildesheim und Peine gehören zu den ersten, die eine mobile Tankanlange erhalten haben. Bis Ende des Jahres sollen noch 27 weitere Anlagen ausgeliefert werden, das Land hat damit allein in diesem Bereich etwa 1,33 Millionen Euro in den Katastrophenschutz investiert.