Gemeinsames Plädoyer von Klette und Verteidigern erwartet

Die Überfälle waren notwendig, um das Leben im Untergrund zu finanzieren – so in etwa hat die Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette am Dienstag ihr Plädoyer formuliert. Seit rund einem Jahr steht sie vor Gericht, muss sich wegen mehrerer schwerer Überfälle und versuchten Mordes verantworten. Nachdem letzte Woche die Staatsanwaltschaft und auch die Nebenklage ihre Schlussworte begonnen hatten, war nun die Angeklagte selbst an der Reihe. Eine Beteiligung an den vorgeworfenen Taten räumte sie nicht konkret ein, allerdings sprach sie vom Zusammenhang der Überfälle und dem Leben nach ihrem Abtauchen. Heute (Mittwoch) soll ein gemeinsames Schlusswort der Angeklagten und ihrer Verteidiger. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe für Klette.