Halberstädter Straße in Goslar-Oker fast vollständig saniert

Nach rund elf Jahren steht die Sanierung der Halberstädter Straße im Goslarer Stadtteil Oker kurz vor dem Abschluss. Die Arbeiten waren notwendig, weil auf dem Gelände zwischen 1920 und den 1970er-Jahren Hausmüll und Industrieabfälle wie Aschen, Schlacke und Schlämme abgelagert wurde, heißt es aus dem Kreishaus.

Diese Ablagerungen haben zu einer enormen Belastung des Bodens mit Arsen und anderen Schwermetallen geführt. Um eine Auswaschung ins Grundwasser und in die nahegelegene Oker zu verhindern, wird seit 2015 ein umfassendes Konzept umgesetzt. Gefährliche Materialien wurden umgelagert, die Böschung gesichert und die gesamte Fläche mit einer mindestens einen Meter dicken, spezialisierten Bodenschicht abgedeckt. Diese soll das Regenwasser speichern. Aktuell laufen die Arbeiten im fünften und letzten Bauabschnitt. In den kommenden Monaten soll das rund 1,3 Millionen teure Projekt fertig sein.

Wirtschaftlich soll die Fläche auch nach der Fertigstellung nicht genutzt werden. Das Areal wird künftig vollständig der Natur überlassen.