Haustarifverhandlungen bei VW erneut vertagt

Die Tarifkommissionen von IG Metall und Volkswagen haben gestern ihre Verhandlungen über einen neuen Haustarifvertrag fortgesetzt. Eine Einigung hat es dabei aber noch nicht gegeben. Die Verhandlungsführer bei VW haben ein Angebot von zwei Prozent Lohnerhöhung und eine Einmalzahlung von 200 Euro vorgelegt. Die Gewerkschaft fordert dagegen sechs Prozent mehr Geld sowie deutliche Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung. Am 30. Januar wird weiterverhandelt, am 1. Februar endet die Friedenspflicht, dann könnte es auch bei VW erste Warnstreiks oder Aktionen geben. Der Haustarif-Vertrag von Volkswagen gilt für rund 120.000 VW-Beschäftigte in der Region und an den Standorten in Emden und Kassel. Schon erste Verhandlungen im Dezember waren ohne Ergebnis geblieben.

 

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