Betrügerische Abrechnungen richten bei Krankenkassen hohen Schaden an. Beispielsweise fehlende Zulassungen, Operationen, die nie stattgefunden haben oder Pflegepersonal, das nie vor Ort war, haben die KKH im vergangenen Jahr 5,4 Millionen Euro gekostet. Wie die dpa berichtet, seien das rund 1,9 Millionen Euro mehr als noch im Jahr davor. Den größten Anteil haben demnach ambulante Pflegedienste, über 4,1 Millionen Euro wurden fälschlich für Dienste abgerechnet, die nicht erbracht wurden. Demnach gingen knapp 480 neue Hinweise auf mögliches Fehlverhalten im Gesundheitswesen bei der KKH ein. Die häufigsten Betrugsmaschen: nicht erbrachte Leistungen, unqualifiziertes Personal und fehlende Zulassungen.
