Der Landkreis Gifhorn beteiligt sich an der weltweit größten Studie zur Radikalisierungsprävention bei Jugendlichen. An acht Schulen im Kreis wurden Jugendliche der neunten und elften Klassen anonym zu ihrer Lebenswelt befragt, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus. Dazu gab es Aussagen zu ihren Erfahrungen und ihren Risikofaktoren. Die Erhebung findet in enger Zusammenarbeit mit der Universität Jena und dem Landespräventionsrat Niedersachsen statt. Ziel sei es, frühzeitig nachvollziehen zu können, was junge Menschen vor extremistischen Einflüssen schützt und wo Gefahren drohen. Der Landkreis will die Ergebnisse dann dazu nutzen, um künftig entsprechende Angebote, Schulprojekte und Fördermittelt in der Region noch treffsicherer einzusetzen.
