Der Niedersächsische Landtag will sich für strengere Regeln für Familien-Influencer einsetzen. Kinder sollen so besser vor der kommerziellen Vermarktung geschützt werden, so das Ergebnis einer Debatte im Landtag.
Ziel ist es, die Privatsphäre von Kindern zu wahren, deren Alltag von den Eltern zu Werbezwecken im Internet veröffentlicht wird. Man brauche klare Regeln. Die Landesregierung fordert vom Bund nun rechtliche Prüfungen, ob solche Influencer-Tätigkeiten unter das Jugendarbeitsschutzgesetz fallen sollten. Außerdem wird über eine Genehmigungspflicht für Eltern nachgedacht, bei der ein Teil der Werbeeinnahmen aus solchen Videos auf einem Sparkonto gesichert werden muss, das dann im Endeffekt an die Kinder geht.
