Neue Freizeitanlage im Braunschweiger Donauviertel

Im Braunschweiger Donauviertel gibt es ein neues Freizeitangebot. Die Freizeitsportanlage wurde am Mittwoch (24. Juni) im Wäldchen zwischen der Ludwig-Winter-Straße und Am Queckenberg eröffnet. Neben verschiedensten Hindernissen bietet die neue Anlage auch Kletterfelsen für Parkour-Läufe, heißt es von der Stadt.

„Ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für alle Altersgruppen gehört zu einer lebenswerten, familienfreundlichen Stadt“, betont Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum, „Dazu leistet die neue Anlage im Donauviertel einen besonderen Beitrag. Sie fügt sich nicht nur harmonisch in das kleine Wäldchen ein, sondern integriert die vorhandenen Reste früherer Bebauung, indem sie ihnen eine neue Funktion gibt.“

Für die Freizeitsportanlage wurden Betonbauwerke, die an der Grenze zur Waldorfschule liegen freigelegt und in das Gelände integriert. Es handelt sich dabei um Relikte einer ehemaligen Industrieanlage aus den 1910er Jahren. Eine rund 150 Quadratmetergroße Betonwanne wurde mit einem Fallschutz versehen und trägt die Parkour-Anlage. Neben aufeinander abgestimmten Wandscheiben und Geländern bietet diese auch Hangelstangen und Sprungblöcke – von 30 Zentimetern bis drei Metern Höhe.

Im südlichen Bereich ist eine Fläche sind bis zu drei Meter hohe, der Natur nachempfundene künstliche Felsen entstanden, die als Klettermöglichkeit dienen sollen. Durch Netze und Seile werden die sieben Betonfelsen miteinander verbunden.

Die Bereiche Kletterfelsen und Parkour-Anlage sind ebenfalls miteinander verbunden – über eine weitere wegebegleitende Parkour-Strecke.

Grundlage für die Neugestaltung waren die Ergebnisse einer Kinder- und Jugendbeteiligung, so die Stadt. Dazu kam ein enger Austausch mit der Parkour-Community in der Planungsphase.

Die langjährig gewachsene Grundstruktur der Fläche mit Waldcharakter blieb erhalten, der vorhandene Weg wurde etwas verbreitert und asphaltiert.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung liegen bei rund 420.000 Euro. Sie werden zu zwei Dritteln aus den Städtebaufördermitteln „Soziale Stadt“ des Bundes und des Landes Niedersachsen finanziert.