Im Kreis Gifhorn haben am Samstag (17. Januar) die Sirenen geheult: nach dem angekündigten Probealarm zieht die Verwaltung eine positive Bilanz. Zusätzlich zum bundesweiten Warntag im September führt der Kreis nämlich im Januar und im Juni weitere Probealarme durch, heißt es in einer Mitteilung. Damit werden etwa Warnapps, Sirenen oder auch mobile Durchsageanlagen der Freiwilligen Feuerwehr getestet. Und dieser Test verlief erfolgreich: die Warnmittel haben wie geplant ausgelöst, heißt es weiter, die Bevölkerung wurde flächendeckend erreicht. Weitere Infos zu den Warntagen gibt es hier:
Der Probealarm am 17. Januar erfolgte mehrstufig: Um 11:30 Uhr wurden Warnmeldungen über die Warn-Apps wie NINA und KatWarn versandt, um 12:00 Uhr folgte das Sirenensignal „Bevölkerungswarnung“. Parallel testeten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren mobile Durchsage- und Warnanlagen.
Die Entwarnung erfolgte gegen 12:15 Uhr über die Warn-Apps sowie über die mobilen Durchsage- und Warnanlagen. Eine Entwarnung über die stationären Sirenen war aus technischen Gründen nicht möglich.
Der Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ wurde beim Warntag nicht eingesetzt.
Insgesamt verlief der Warntag erfolgreich. Die eingesetzten Warnmittel wurden planmäßig ausgelöst und erreichten die Bevölkerung flächendeckend.
Sollte es dennoch vorgekommen sein, dass Warnmeldungen auf einzelnen Endgeräten nicht empfangen wurden, kann dies verschiedene Ursachen haben. Der Landkreis empfiehlt daher,
folgende Hinweise zu beachten:
• Warn-Apps müssen installiert und regelmäßig aktualisiert werden.
• In der App muss ein Ort ausgewählt sein, für den Warnungen empfangen werden sollen
(zum Beispiel Wohn- oder Arbeitsort).
• Benachrichtigungen müssen in den Geräteeinstellungen zugelassen sein.
• Für standortbezogene Warnungen ist die Freigabe der Standortdaten erforderlich.
Der Landkreis Gifhorn appelliert an die Bevölkerung, verfügbare Warn-Apps wie NINA und KatWarn zu nutzen und insbesondere Menschen ohne Zugang zu diesen Apps im Ernstfall, aber auch bei Probealarmen, zu informieren. Weitere wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen für den Notfall stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einem Ratgeber inklusive Checkliste zur Verfügung. Dieser kann unter folgendem Link online bestellt oder heruntergeladen werden:
www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html
