Prozess gegen IS-Sympathisant wird fortgesetzt

Am Braunschweiger Landgericht wird heute der Prozess gegen den mutmaßlichen IS-Sympathisanten Sascha L. fortgesetzt. Zum Prozessauftakt vor zwei Wochen legte der 26-jährige aus Northeim ein Geständnis ab. Der Mann gab zu, einen Anschlag auf Polizisten oder Soldaten geplant zu haben. Er wollte offenbar einen selbstgebauten Sprengsatz mit Fernzündung einsetzen. Dieser Plan habe aber zum Zeitpunkt seiner Festnahme im Februar nicht mehr bestanden, erklärte der nach eigenen Angaben zum Islam konvertierte Deutsche. Er steht wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz vor Gericht. Mit ihm sind drei weitere Männer im Alter zwischen 21 und 28 Jahren angeklagt. Sie sollen ihm bei den Vorbereitungen geholfen haben. Insgesamt 30 Zeugen und Sachverständige sind geladen. Bei einer Verurteilung drohen dem 26-Jährigen bis zu 10 Jahre Haft.

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