Schwerer Unfall nach Verfolgungsfahrt auf der A2

Mehr als 140 Kilometer quer durch Niedersachsen hat sich ein Autofahrer auf der A2 eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Kontrolliert werden sollte er am Donnerstagmorgen (9. Juli) gegen halb vier in Höhe der Anschlussstelle Helmstedt-West, teilte die Polizei mit.

Der 43-Jährige ignorierte alle Stopp-Signale und raste mit deutlich über 200 km/h in Richtung Hannover davon. Dabei fuhr er über alle Fahrstreifen sowie den Standstreifen und hängte die Beamten zunächst ab. Es wurde eine Großfahndung eingeleitet, an der auch ein Hubschrauber sowie Streifenwagen aus Peine und Hannover beteiligt waren. Dabei wurde der Wagen wieder entdeckt und die Verfolgung aufgenommen. Erst kurz vor der Grenze zu Nordrhein-Westfalen endete die Fahrt. Beim Abbiegen an der Anschlussstelle Bad Eilsen West verlor der Mann die Kontrolle über seinen Wagen und krachte gegen einen Baum. Er verletzte sich schwer am Bein und wurde festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hatte und vermutlich unter Drogen stand.