Demokratie – Erinnern – Resilienz. Unter diesem Motto will sich die Stadt Wolfsburg gegenüber zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen neu aufstellen. Laut Mitteilung gehe es aber auch um demokratiefeindliche Tendenzen. Der Stadtrat will dazu in seiner kommenden Sitzung beraten: es soll damit erstmals einen Rahmen geben, in der Erinnerungsarbeit, Demokratieförderung, Intervention und Prävention miteinander verbunden werden. Das Ziel ist dabei, die Alltagskultur demokratisch zu gestalten und zu stärken. Das umfasst einerseits die bestehenden Angebote, die gebündelt und weiterentwickelt werden sollen. Andererseits sollen bisher schwer erreichbare Zielgruppen gezielter angesprochen werden. Zentral ist dabei die Verknüpfung der Geschichte mit aktuellen Fragestellungen. Die neuen Standards sollen jetzt mit allen Akteuren ausgearbeitet und digital zugänglich gemacht werden. Ab 2026 sollen erste Projekte dann zeigen, wie wirksame Demokratieförderung aussehen kann. Denn laut Dennis Weilmann beginne Demokratie hier vor Ort, in den Schulen, Vereinen und in der Nachbarschaft.
