Talsperren im Harz erholen sich zum Frühling

Die Talsperren im Harz haben sich in den vergangenen Wochen erholt. Wie die Harzwasserwerke mitteilten, sind die für das Trinkwasser relevanten Speicher zu 68 Prozent gefüllt. Doch komplett rosig sei die Lage derzeit nicht: Durchschnittlich seien die Talsperren zu dieser Jahreszeit zu 83 Prozent gefüllt.

„Die Entwicklung der vergangenen Wochen hat die Situation an den Talsperren deutlich verbessert. Auch wenn die Talsperrenfüllstände weiter unterdurchschnittlich gefüllt sind, ist die Trinkwasserversorgung gesichert“, erklärt Hendrik Rösch, Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke. Vor allem die Niederschläge in den letzten Wochen des Winters und auch die Schneeschmelze zum Frühlingsbeginn haben dazu beigetragen, dass sich die alle sechs Talsperren gut erholen konnten. Infolge eines sehr trockenen Frühjahrs 2025 und zuletzt auch trockenen Wintermonaten waren die Talsperren deutlich unterdurchschnittlich gefüllt.

Entscheidend für die Trinkwasserversorgung sei das Verbundsystem der Harzwasserwerke, heißt es weiter. Die Talsperren der Oker, Innerste und Grane sind miteinander verbunden und können so die Trinkwasserproduktion bei Bedarf unterstützen.

Dort, wo die Harzwasserwerke ihr Netz mit Grundwasser speisen, sei die Situation noch entspannter. Dort würden teilweise noch Einflüsse aus den feuchten Jahren 2023 und 2024 festgestellt. Die Trockenheit der vergangenen Monate mache sich dort bisher nicht bemerkbar. Wegen der langsamen Sickergeschwindigkeit dauere das noch.