Dank vieler neuer Lehrerinnen und Lehrer hat sich die Unterrichtsversorgung an Niedersachsens Schulen stabilisiert – sie liegt allerdings weiter unter dem Bedarf. Das hat Kultusministerin Julia Willie Hamburg vor Beginn des zweiten Schulhalbjahres bekanntgegeben. Nie zuvor sei die Zahl der verfügbaren Lehrkräftestunden so hoch gewesen wie derzeit. Die Unterrichtsversorgung stieg dadurch leicht von 96,9 auf 97,2 Prozent. Ob sich diese Besserung auch im Schuljahr 2026/27 fortsetzen wird, ist Hamburg zufolge jedoch noch offen – unter anderem wegen steigender Schülerzahlen und des neuen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung. Von einer Trendumkehr könne sie noch nicht sprechen, so die Grünen-Politikerin. Der bildungspolitische Sprecher der CDU im Landtag, Christian Fühner, sagte, die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen sei weiterhin auf einem alarmierend schlechten Niveau. Regelmäßig falle Unterricht aus, vielerorts fehle verlässliche Planungssicherheit.
