Zöllner des Hauptzollamts Braunschweig haben Gebäude in der Region auf Schwarzarbeit untersucht. Wie das Hauptzollamt mitteilt, hatte die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Auftrag gegeben.
Der 54-Jährige und die 32-Jährige sind im Transportgewerbe tätig und sollen jahrelang Arbeitnehmer im großen Stil schwarz beschäftigt haben. Diese wurden nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet, entsprechende Beiträge wurden nicht abgeführt. Außerdem sollen die Beschuldigten Beihilfe zum illegalen Aufenthalt geleistet haben, in dem sie Beschäftigte ohne erforderliche Aufenthaltserlaubnis angestellt haben. Unter anderem wurden Wohn- und Geschäftsräume sowie Fahrzeuge im Kreis Gifhorn und in Braunschweig und Lagerstätten in Wolfsburg und im Kreis Helmstedt durchsucht. Unter den sichergestellten Beweismitteln waren auch zwei offen herumliegende Schreckschusswaffen, von denen eine geladen war.
Der Verdacht kam laut Hauptzollamt durch mehrere anonyme Hinweise auf. Wer Gehälter veruntreut oder vorenthält, muss mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen.
