Wie sollen RegioBusse im kommenden Jahr finanziert werden?

Wie sollen die RegioBusse im kommenden Jahr finanziert werden? Mit dieser Frage hat sich der Regionalverband Großraum Braunschweig auseinandergesetzt und einen Vorschlag gemacht.

Stand jetzt müssten einige Fahrten abbestellt werden – es steht nämlich nicht genug Geld von Land und Kommunen zur Verfügung, um das aktuelle Angebot so weiterzuführen. Der Grund: Kosten für Personal, Kraftstoff und die Umstellung auf klimaneutrale Antriebe sind seit einigen Jahren extrem gestiegen. Die Verbandsverwaltung schlägt daher vor, durch die Abbestellung einzelner Fahrten, vor allem in den Randzeiten, Geld zu sparen. Das ist so auch mit den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie mit den kreisfreien Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg besprochen. Aktuell gehe man davon aus, dass man 2026 noch mit der Einsparung einzelner Fahrten auskomme und keine Verbindung komplett streichen müsse, so Verbandsdirektor Ralf Sygusch. Circa 7 Prozent der Fahrten würden demnach entfallen – dabei habe man darauf geachtet, dass nicht an besonders nachgefragten, wichtigen und Schulbusfahrten gespart wird.