Eigentlich sollte der radioaktive Müll 2033 aus der Asse geholt werden – das könnte sich jetzt nach hinten verschieben.
Wie die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. mitteilt, gibt es eine interne Verzögerung.Grund dafür soll die Veröffentlichung des Zeitplans für die Rückholung sein. Wie Iris Graffunder, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Entlagerung BGE, beim Niedersächsischen Umweltausschuss äußerte, könne erst im März der neue Plan bekannt gegeben werden. Eigentlich sollte der Plan bereits Ende letzten Jahres vorliegen – dass er immer noch nicht veröffentlicht sei, könnte auch die eigentliche Rückholung verzögern. Außerdem wolle die BGE laut Mitteilung nicht gleich nach der Genehmigung mit dem notwendigen Bau des Schachtes V beginnen, sondern die Rückholung allgemein in Frage stellen. Grund dafür sei der erhebliche Eingriff in das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet.
In der nächsten Umweltausschusssitzung des Landkreises Wolfenbüttel am 23. Februar soll die BGE nun Antworten geben und einen Zeitplan vorstellen.
