Wolfsburger Klinikum bekommt Unterstützung von Roboter

Die Chirurgie am Klinikum Wolfsburg wird künftig durch einen Roboter unterstützt. Damit wird Expertise mit modernster Technik gebündelt, das teilte das Krankenhaus mit. Es ist eigentlich ein Operationssystem mit dem Namen „da Vinci“. Ein Chirurg steuert dabei mehrere Roboterarme von einer Konsole aus – allerdings agieren die Arme extrem präzise, ganz ohne Zittern. Außerdem hat der Chirurg dank Kameras ein 10fach vergrößertes 3D-Sichtfeld. Die Arme mit den Instrumenten gleichen unwillkürliche Bewegungen des Arztes aus und können millimetergenau gesteuert werden. Dabei sind die Eingriffe minimalinvasiv, also mit nur kleinen Schnitten. Das bedeutet weniger Blutverlust und häufig auch geringere Schmerzen für den Patienten. So könnten diese schneller wieder auf die Beine und auch nach Hause kommen. In Wolfsburg soll der Roboter vorrangig bei urologischen, gynäkologischen, onkologischen und viszeralen Operationen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil für die Klinik ist, dass moderne Technik auch mehr Fachpersonal anlocken könnte. Wer mit dem da Vinci operieren möchte, wird speziell ausgebildet.