Corona in der Region: Zahlen, Infos, Maßnahmen

Aktuelle Infektionslage: Weitere Maßnahmen des Landkreises Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn verzeichnet weiterhin hohe Infektionszahlen mit dem Corona-Virus. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin über 200. Um vor allem die Neuinfektionen im Privatbereich und innerhalb von Alten- und Pflegeheimen einzudämmen, hat der Landkreis Gifhorn gemeinsam mit der Stadt Gifhorn und der Polizei Gifhorn vier Maßnahmen beschlossen:

Als erstes tritt ab Dienstagabend, 12. Januar 2021, von 20 Uhr bis 5 Uhr eine Ausgangssperre für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Gifhorn in Kraft. Diese gilt bis einschließlich 31. Januar 2021. In diesem Zeitraum ist auch das Einkaufen in Supermärkten sowie das in Anspruch nehmen von Lieferdiensten nicht erlaubt. Bei dieser Regelung gibt es einige Ausnahmen, die nicht unter die Ausgangssperre fallen. Dazu zählen:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeit, die zwingend in diesem Zeitraum erfolgen muss
  • Ausübung einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr dringend erforderliche Inanspruchnahme medizinischer oder veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
  • Unterstützung Hilfsbedürftiger
  • Handlungen zur dringend erforderlichen Versorgung von Tieren
  • zur Begleitung Sterbender

Zudem hat der Landkreis Gifhorn eine Taskforce für Alten- und Pflegeheime eingesetzt. Diese soll weiterhin, und gemeinsam mit der Gifhorner Polizei, verstärkte Kontrollen seitens der Heimaufsicht durchführen. Auch Hygienepläne der Einrichtungen werden überprüft und eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Pflege- und Behandlungskapazitäten in den Heimen und Krankenhäusern.

Sofern die Inzidenz weiterhin so hoch ist wie zum jetzigen Zeitpunkt, wird der Landkreis Gifhorn als weitere Maßnahme ein Kontaktverbot für privaten Bereich verhängen. Dieses würde frühestens ab Freitag, 15. Januar 2021, spätestens jedoch ab Montag, 18. Januar 2021, greifen. Dafür beobachtet die Kreisverwaltung das Infektionsgeschehen im Landkreis Gifhorn genau und bereitet eine Allgemeinverfügung vor, die ein allgemeines Kontaktverbot vorsieht. Mit in Kraft treten der Allgemeinverfügung wären Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes nicht mehr erlaubt. In welchen Fällen es Ausnahmeregelungen geben kann, wird derzeit erarbeitet. Diese Vorgehensweise wird bereits mit dem Land Niedersachsen abgestimmt.

Das gesamte Amtsblatt mit allen Details findet Ihr HIER

Zudem schaltet der Landkreis Gifhorn ab Dienstag, 12. Januar 2021, zwei Telefonnummern, über die Bürgerinnen und Bürger weitere Auskünfte erhalten. Die kostenfreien Telefonnummern sind montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
• Bürgertelefon für allgemeine Fragen zur Allgemeinverfügung und deren Auswirkungen: 0800 8282444
• zentrale Rufnummer für konkrete Infektionsfälle und Pflegebereich : 0800 8282555

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Die Beschlüsse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 5. Januar 2021 könnt Ihr HIER nachlesen.

Schul- und Kitabetrieb im Lockdown: Distanzlernen, Wechselunterricht und Notbetreuung

Die Maßnahmen für die Zeit ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 im Überblick:

Szenario C mit Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen:
Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C und sind damit im Grundsatz geschlossen. Notbetreuung wird angeboten wird bis zu 50 Prozent angeboten.

Grundschulen:
Ø 11.01.-15.01.2021 Szenario C (Distanzlernen mit Notbetreuung)
Ø 18.01.-29.01.2021 Szenario B (Wechselmodell mit Notbetreuung)

Abitur- und Abschlussklassen:
Ø 11.01.-29.01.2021 Szenario B (Wechselmodell)

Alle weiteren Jahrgänge:
Ø 11.01.-29.01.2021 Szenario C (Distanzlernen)

Notbetreuung Schule:

Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.

 

Hier gibt es die aktuellen, offiziellen und rechtsbindenden Zahlen und die aktuelle Lage 

Hier gibt es die Inzidenz-Ampel des Landes.

 

Die neue Verordnung (gültig ab 10.01) gibt folgende Maßnahmen vor und gilt bis 31. Januar:

  • Treffen von einem Haushalt und einer weiteren, nicht zum Haushalt gehörenden Person sind zulässig
  • Ob die Einzelperson zum Haushalt kommt oder andersherum ist egal
  • die Regelung gilt für den Privatraum und für die Öffentlichkeit
  • Geschlossene Betriebe und Einrichtungen in Gastronomie, Kultur, Tourismus, Sport und im Bereich körpernahe Dienstleistungen bleiben weiterhin zu
  • Lediglich Geschäfte, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten, dürfen weiterhin geöffnet bleiben. (Liste s.u.)
  • Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum vor Geschäften und auf Parkplätzen
  • Einführung eines eingeschränkten Bewegungsradius ab einem Inzidenzwert von mehr als 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen – Kommunen und Landkreise entscheiden selbst, ob er Anwendung findet
  • Keine Großveranstaltungen in Glaubensgemeinschaften
  •  in kleineren Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 m² Verkaufsfläche, bei einer Verkaufsfläche von über 800 m² lautet die Vorgabe 20 m² pro Kunde
Hier noch einmal alle Kontaktregeln übersichtlich als Schaubild (gültig ab 10.01):

Folgende Geschäfte bleiben geöffnet:

Lebensmittelmärkte
Apotheken
Drogerien
Optiker
Tankstellen
Autowerkstätten
Banken
Post
Reinigungen
Weihnachtsbaumhändler

Folgende Geschäfte müssen schließen:

Bekleidungsgeschäfte
Möbelläden
Baumärkte
Sportartikelhändler
Buchläden
Spielzeuggeschäfte
Elektronikläden
Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler
Glühweinstände
Kosmetiksalons
Friseure
Schönheitssalons
Massagestudios
Tattoo-Studios

Die Impfzentren in der Region:

Braunschweig: Stadthalle – Leonhardplatz (ggf. VW Halle als zweiter Standort)

Salzgitter: ehem. Flüchtlingsheim in Engelnstedt

Wolfsburg: CongressPark – Heinrich-Heine-Straße

LK Gifhorn: Gifhorner Stadthalle – Schützenplatz

LK Helmstedt: Kanthalle – Kantstraße

LK Peine: Unternehmenspark Peine – Woltorfer Straße

LK Wolfenbüttel: „Komm“ – Schweigerstraße

LK Goslar: Helmut-Sander-Sporthalle Oker

Einige Impfzentren, Einrichtungen etc suchen derzeit freiwillige Helfer. Für die Bereiche Elm-Asse, Landkreis Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel und Braunschweig kann man sich HIER registrieren, um ehrenamtlich zu helfen.

Maskenpflicht in der Öffentlichkeit:

Salzgitter

Salzgitter passt die öffentlichen Bereiche, in denen eine Maskenpflicht gilt, dem Inzidenzwert an.

 

 

Braunschweig

In der als solche durch entsprechende Verkehrsschilder gekennzeichneten Fußgängerzone der Innenstadt werktags in der Zeit zwischen 10 und 23 Uhr in den in der beigefügten Karte rot markierten Bereichen.
Im Magniviertel werktags in der Zeit zwischen 10 und 23 Uhr. Die gestrichelten Bereiche in der Karte bzw. die zweite Karte zeigen Feuerwerksverbote für Silvester, die die Stadt bereits bekannt gegeben hat.

Auf der Westseite des Bohlwegs, nördlich begrenzt durch die Dankwardstraße, südlich begrenzt durch den Waisenhausdamm, der Münzstraße nördlich begrenzt durch den Platz der Deutschen Einheit, südlich begrenzt durch Damm sowie in der Schlosspassage werktags in der Zeit zwischen 10 und 23 Uhr in den in der beigefügten Karte markierten Bereichen. Neu hinzugekommen ist die Nordseite der Dankwardstraße zwischen Bohlweg und Ruhfäutchenplatz und die Südseite des Steinwegs zwischen Bohlweg und Ritterbrunnen jeweils werktags in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr.

Die Plätze im Stadtgebiet, auf denen die Wochenmärkte stattfinden, jeweils für die Dauer ihrer Durchführung.

Maskenpflicht und Feuerwerksverbot Innenstadt Foto: Stadt Braunschweig

Von der Verpflichtung zum Tragen der Mund-Nasenbedeckung ausgenommen, sind die in § 3 Abs. 7 der Niedersächsischen Corona-Verordnung genannte Personengruppen. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer müssen die Maske nur tragen, wenn sie ihr Fahrrad schieben.

 

Peine

Zusätzlich zu den Regelungen der Rechtsverordnung erlässt der Landkreis Peine eine Allgemeinverfügung. Diese enthält folgende Punkte:

1. An folgenden Örtlichkeiten im Landkreis Peine sollen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden:

– In der gesamten Fußgängerzone der Peiner Innenstadt; also in dem Bereich der Peiner Innenstadt, der durch die Verkehrszeichen „Beginn einer Fußgängerzone“ gekennzeichnet ist, in der Zeit von 10 bis 19 Uhr.
– Auf dem Gelände des Peiner Bahnhofes und dem Gelände des Peiner Busbahnhofes.
Diese Regelung gilt nicht nur für Reisende mit Bus und Bahn, sondern auch für Personen, die diese Bereiche lediglich passieren, und zwar im Zeitraum zwischen 6 und 19 Uhr.

– Auf dem Gelände der jeweiligen Wochenmärkte während der dortigen Marktöffnungszeiten. Das gilt auch für Passanten ohne Kaufabsichten, die das Marktgelände lediglich passieren.

2. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, wird wie folgt ausgeweitet:

– Wer bei Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in geschlossenen Räumen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu einer anderen Person nicht oder nicht durchgehend einhalten kann, ist zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Diese Pflicht gilt insbesondere für Verkehrswege, Flure, Treppen und Treppenhäuser, Wartebereiche, Gemeinschafts- und Sozialräume, Toiletten und vergleichbare Räumlichkeiten.

Die Allgemeinverfügung gilt bis Montag, 30. November, eine Verlängerung ist möglich.

 

Wolfenbüttel

In Wolfenbüttel gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske unter freiem Himmel derzeit in der Langen Herzogstraße, Bärengasse, Krambuden, Großer Zimmerhof und Löwenstraße.

Es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung an einer Schule auch während des Unterrichts der Sekundarbereiche I und II.

 

Wolfsburg

Auch in Wolfsburg ist die Inzidenzampel weiterhin rot. Hier muss auch im öffentlichen Raum unter freiem Himmel eine Maske getragen werden: